Wenn Vertrauen mißbraucht wird

Das ich kein großartiger Freund des „System Reviewer“ der Firma Groundspeak und ihrer Geldmaschine Plattform geocaching.com bin ist ja nun landläufig bekannt. Aber ich akzeptiere es, denn anders als manch anderer habe ich grundsätzlich kein Problem damit das es mehrere Geocachingplattformen gibt und nutze auch selbst mehrere. Völlig unbenommen davon das mein Favorit ganz klar opencaching.de heißt hat jede andere Plattform ihre Existenzberechtigung und die Vielfalt ist doch letztlich das Salz in der Suppe. Klar, viele müssen das Wort „Toleranz“ vermutlich noch einmal erklärt bekommen, zumindest immer dann wenn das Gespräch auf eben diese unterschiedlichen Plattformen kommt, aber das ist ein anderes Thema.

So strittig wie die Reviewer nun sind, auch außer Acht lassend das sich hier jemand der angeblich gut in die lokale Community integriert ist hinter einer Sockenpuppe verstecken muss, sie genießen in weiten Kreisen einen ganz anständigen Ruf und haben damit einen satten Vertrauensvorschuß. Klar, sie verwenden einen großen Teil ihrer Freizeit für die Arbeit als Reviewer und die Macht die ihnen von Groundspeak gegeben wurde will sorgsam eingesetzt werden. Und der Benutzer vertraut darauf, das diese Macht nicht mißbraucht wird.

Nun hat es aktuell ja mal wieder einen Fall gegeben, bei dem sich ganz klar zeigt, das das „System Reviewer“ nun eben doch dazu führt, das manch einer etwas gleicher ist als der andere. Dabei gab es ein Treffen zwischen ein paar Geocachern in Hamburg, „ganz zufällig“ waren dann auch ein paar Bremer „in der Nähe“ und ganz am Ende wurde das Ding als Event gelistet, alle die dabei waren sackten einen „Punkt“ ein. Interessanterweise hatte das Event dann auch noch eine recht seltene/ungewöhnliche D/T-Kombination, was nicht nur absoluter Unfug für ein Event ist, sondern auch den faden Beigeschmack der Statistikcacherei inne hat. Aber okay, das kann auch ein regionales Problem sein, in Hamburg scheint es ja normal zu sein rollstuhltaugliche Events mit Terrain 4.5 zu listen.

Soweit ist das aber erstmal alles kein großartiges Problem. Wer das nötig hat, der soll es eben tun und damit glücklich werden, die Welt geht davon nicht unter und es kommt auch sonst niemand zu Schaden. Das Problem ist der Faktor Reviewer: Denn es handelte sich hier um ein „Event“ bei dem gleich mehrere Reviewer zugegen waren und die „Gästeliste“ ganz offen zeigt, das hier Reviewer und ihre Freunde einen netten Nachmittag hatten, der dann hinterher noch einen „Punkt für die Statistik“ bringen sollte.

Nun muß im Normalfall ein Event mindestens 14 Tage vor dem Termin gelistet werden. Ausnahmen davon sind mir nicht bekannt. Selbst als bspw. LadyAllista seinerzeit kurzfristig etwas Umzugshilfe organisieren wollte, wurde das Ding unter anderem wegen der fehlenden Vorlaufzeit geblockt. Und da hätte wohl ein jeder Verständnis für eine Ausnahme gehabt. Aber die Ausnahme wurde verweigert. Auch das ist im Grunde völlig legitim, eine Ausnahme zieht immer die nächste nach sich und irgendwann geht es dann drunter und drüber. Schließlich gibt es bei GC gewisse Regeln, und die gelten, ob man sie mag oder (wie ich) für groben Unfug hält.

Nur gelten die Regeln normalerweise für alle. Und somit auch für die Damen und Herren Reviewer. Eigentlich. Denn in diesem Fall war es ja mal wieder anders, da hat dann der Reviewer ‚2‘, auch bekannt als TandT* eine ganz besondere seltene Ausnahme gemacht. Unter Freunden geht das schließlich schonmal. Schade nur, das solcherlei Vorfälle immer dann ganz gern unter den Tisch gekehrt werden, wenn die militanten Befürworter Freunde des Reviewsystems wieder dessen Vorzüge lobpreisen.

Im Grunde zeigt das aber mal wieder eines: Die fehlende Transparenz im „System Reviewer“ hat das Potenzial für reichlich unnötigen Unmut zu sorgen. Würden sich die Reviewer nicht hinter ihren Sockenpuppen verstecken, sondern offen und ehrlich zeigen wer sie sind**, dann wäre sicher auch die Hemmschwelle, das durch den Benutzer entgegengebrachten Vertrauen derart zu mißbrauchen, deutlich höher.

* Huch, sollte das geheim bleiben? o.O
** Schade, wenn ich mir nicht sicher wäre das die wieder gleich als Frontalangriff der „OC-Gestalten“ auf  GC im Allgemeinen und die Reviewer im Speziellen gewertet würde, dann hätte ich nicht übel Lust meine bisherigen Erkenntnisse zu den Revieweridentitäten öffentlich zu machen. Interesse daran ist ja mit Sicherheit vorhanden…

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

45 thoughts to “Wenn Vertrauen mißbraucht wird”

  1. ach da fällt mir ein, jetzt passend zum Winter könnte ich mal ein T5 MoCache-Event machen und obendrein auch noch rolli-tauglich bzw. für Leute mit Mobilitätseinschränkung, denn da gibt es auch einige die trotzdem Mopped fahren mopeten.tv » Video » 15: Motorrad Költgen, behindertengerechte Fahrzeugumbauten.

    Sorry für das leichte Off-Topic ;), ich weiß, hier gings im Prinzip um was anderes und ich find das auch nicht ok, aber das ist wie in anderen Bereichen auch, wer Beziehungen hat, wird eben auch die Vorteile daraus ziehen.

    1. @Clownfisch: Nee, ist jetzt nicht wahr. Oder? 😮

      @Max: Naja, auch bei den Mopeten-Events ist es ja normalerweise kein T5, denn es gilt ja das Treffen und nicht das Fahrzeug mit dem man anreist. Gemeinsame Ausfahrten gibt es ja offiziell nicht, also eigentlich auch kein T5. Allerdings ist mir das herzlich egal, soll halt jeder tun wie er mag. Solange das jeder darf und nicht nur diejenigen die gerade einen Reviewer zum Freund haben. Die beiden Silvesterevents in Hamburg sind eben auch solch Unfug, man blicke nur mal (völlig unabhängig davon das D4.5 schon ein Hohn an sich ist und T4.5 in Verbindung mit dem Rolliattribut erst recht) auf die WillAttends und schaue dann auf das „Wichtel-Event“. Ein Schelm, der Böses dabei denkt…? 8)

  2. Tja schon beschämend, dass Leute wie ksmichel(5043 Founds) derartiges nötig haben. Dann auch noch nen Log wie „+1“ ist echt peinlich.

    Selbst bei Caches die mir nicht gefallen schreibe ich mehr.

    Davon abgesehen soll ein Event alles Cachern frei zugänglich sein.
    Des weiteren ist die T und D Wertung eine weitere Ohrfeige für alle anderen Mitglieder.

    So etwas gehört sich einfach nicht.

  3. Der T5-MoCache-Event-Spaß kam ja nur von einem, die anderen Organistoren haben es ja korrekt angegeben.

    Wie Bonnie&lyde_De richtig bemerkt, sollen Events für alle zugänglich sein, von daher hätte es doch von Anfang an systembedingt gar nicht erst die Möglichkeit zur D/T-Einstufung geben müssen, dann würde es zumindest diese Blüten bei den Kombinationen nicht treiben.

    Aber das eigentliche Problem des kurzfristig erstellten Events bleibt natürlich und ist einfach nicht in Ordnung, da kann ich auch gleich mal meinen selbstgelegten Caches (als FTF) loggen.

  4. Genau, das kurzfristige ist es. Wobei es hier ja den Anschein hat, das das Event gelistet und freigeschaltet wurde während es gerade lief. Leider gab es eine halbe Stunde nach Eventbeginn noch eine Änderung im Publish-Log, wobei das danach aussieht als wäre dann im Gespräch auf dem Event aufgefallen, das der Zusatz mit dem „seltenen Abweichen von der Regel“ wohl besser doch mit rein sollte.

    Fakt ist: Reviewer dürfen so etwas einfach nicht tun. Sie sollen als unabhängige Schiedsrichter die Einhaltung der Guidelines überwachen und durchsetzen. Unabhängig von persönlichen Präferenzen. Das erwartet man von ihnen, deswegen vertraut man ihnen. Und genau dieses vertrauen wurde hier ganz gewaltig mißbraucht bzw. endgültig verspielt.

  5. Wirkliches Vertrauen hab ich hier schon länger nicht mehr in die Reviewer. Dafür hat man hier in Hamburg schon zu viel komische Dinge erlebt. Wie schon wo anderes geschrieben war es letztes Jahr nicht möglich ein Event mit weniger, aber noch deutlicher, Vorlaufzeit zu veröffentlichen (hier waren natürlich auch alle Hamburger Cacher eingeladen) – und dabei ging es um die wirklich nur sehr seltene Möglichkeit mal ein Event auf der zugefrorenen Alster zu veranstalten, was halt leider nicht so planbar ist.

    Ich hab nichts gegen gewisse Regeln, einerseits um gewisse Auswüchse zu verhindern, andererseits weil sich natürlich auch die Plattformbetreiber absichern müssen. Auch gegen ein Reviewing hab ich nicht mal unbedingt was. Nur zwei Dinge sollten dann wichtig sein:
    1. Den Cache im Blick haben -> Ist dieser Cache positiv im Sinne des Geocaching. Dazu gehören neben den harten Regeln auch das Lesen und Verstehen der Beschreibung.
    2. Transparenz -> Es ist wichtig, dass jeden Entscheidung begründet und anzweifelbar ist. Man könnte in einem Gebiet wie dem Deutschsprachigen Raum sicherlich eine Schiedstelle einrichten, die öffentlich kritische Caches begutachtet. Genauso hab ich nichts dagegen, wenn ein Auge zugedrückt wird. Dann soll das aber in der Reviewing Note auftauchen. Und wenn immer der gleiche Reviewer bei immer dem gleichen Ownern die Augen zukneift, dann sollte er das halt begründen können.

  6. Warum hat eigentlich niemand in der gesamten comunity die Cojones, mal mit der Transparenz anzufangen? Warum traut sich niemand, die Herrschaften zu nennen, die einerseits so viel Freude daran haben, Erwachsene Menschen zu gängeln wie Schulkinder und andererseits gerne mal sämtliche Regeln auf den Kopf stellen? Auf dem besagten event war die reviewerdichte ja doch relativ hoch.

    Mic@ hatte ja mal nen kurzen Vorstoß gewagt, irgendjemand muss es aber innerhalb weniger Minuten gelungen sein, ihn so einzuschüchtern, dass der entsprechende Podcast und die Kommentare dazu wieder gelöscht wurden. In der grünen Hölle hätte so ein „Reviewer-Wer-bin-ich“ auch keine Chance und würde sofort zensiert aber auf einem freien Blog sollte sowas doch möglich sein!?

    Jeder der sich über Machtmissbrauch durch die reviewer aufregt, sollte zudem bedenken, dass diese Wichtigtuer nur so viel Macht haben, wie die community ihnen tatsächlich gibt. Es gibt Alternativen und jeder der diese mit Missachtung straft, stützt die „Macht“ der reviewer.

    Also statt rumheulen, weil sich ein paar Altcacher und Reviewer in Hamburg getroffen haben und sich hierfür einen „Punkt“ genehmigen, die eigenen caches auf den alternativen Plattformen OC.de, OC.com, Tc.com…. eintragen. Je größer die Konkurrenz, desto größer wird nämlich der Druck auf die Reviewer, die Owner so zu behandeln, wie es sich gehört, schließlich stellen die Owner der Firma groundspeak die caches kostenlos zu Verfügung.

  7. Location: Hamburg, Germany
    Der stille Teilhaber posted a note for HCT-Wichteln 2010 (Event Cache) at 12/5/2010

    Log Date: 12/5/2010
    HCT-Wichteln 2010 was transferred from Oschn to user Der stille Teilhaber

    Visit this log entry at the below address:
    http://coord.info/GL4TV7Z5

    Visit Event Cache
    HCT-Wichteln 2010
    http://coord.info/GC2K2Y3

    Profile for Der stille Teilhaber:
    http://coord.info/PR314EN

  8. @Bursche: Glaub mir, ich hätte kein Problem damit, da Reviewer beim Namen zu nennen. Blöd ist halt nur, das es immer wieder Leute gibt, die nicht zwischen mir als Cacher und mir als OC-Teammitglied unterscheiden können und dann alles was ich privat tue, als öffentliche/offizielle Äußerung von OC betrachten.

    Aber eigentlich hast Du vollkommen Recht, ich werde die Nacht mal darüber nachdenken, ob ich meine „Erkenntnisse“ nicht devtl. doch veröffentliche…

  9. Zuerst mal danke an die freundlichen Menschen, die mich darüber verständigten, dass ein Kommentator hier über mein Log beim Event urteilt. @Bonnie&Clyde_de ist mir mit der Bessercacher-Aktion ja durchaus sympathisch, und so habe ich nicht erwartet, vorverurteilt („peinlich“, „es nötig haben“) zu werden, ohne dass du mich vorher gefragt hast, wie es zu dem ominösen „+1“-Log kam. Vielleicht würdest du ja dein Urteil noch mal überdenken, wenn ich dir mal, ohne dass du nachgefragt hast, erzähle, wie dieses Log zustande kam:

    Ich muss ein wenig ausholen: Statistikpunkte sind mir vollständig egal, so steht’s schon geraume Zeit in meinem Profil. Ich bin mit dem Loggen von Caches im Netz bestimmt mehr als 1000 Caches im Rückstand, und mein Find-GPX habe ich schon ewig nicht mehr heruntergeladen. Ich habe keine Ahnung, wieviele Caches ich tatsächlich schon habe, wieviele T5er dabei sind und was weiß denn ich… Ich brauche im Hobby keinen Leistungsdruck, sondern Spaß. Um’s mit den Dosenfischern zu sagen: Ich such‘ Dosen. Und damit hat sich’s. Ich bin ein ganz normaler Typ, der beim Cachen sicherlich auch manche Entwicklung gemacht und mitgemacht hat. Gern unterhalte mich mit anderen Cachern auf Events und ich mache auch gern mal einen Blödsinn mit. Und genau darum ging es auch bei meinem Log.

    Wiewohl ich es bei jedem normalen Cache unhöflich finde, „+1“ oder TFTC oder DFDD oder gar nichts zu loggen, so war doch dieses Log ein Scherz. Denn vor meinem Log sprachen wir in der Runde noch über die neue Logger-Generation mit ihren Stummel- oder Nulltext-Logs. Wer nicht dabei war, kann das natürlich nicht verstehen.

    Aber: Wieso fragst du mich dann nicht einfach, statt mich vorschnell „peinlich“ zu finden? Oder steht hier gar die Forderung im Raum, das auch alle Cache-Sucher und Event-Teilnehmer ihre Logs auch für alle Watcher und andere Leute verstehbar machen?

    Jetzt ist es an mir zu sagen: Sowas gehört sich nicht. 😉

  10. Es wäre mal interessant zu hören warum das Event dieses D/T rating und vor allem diese kurzfristige VÖ erfahren durfte.

    Den Wunsch nach Anonymität aber sollte man respektieren. Es gibt zB verrückte Zeitgenossen, die vielleicht aus Ärger mal wirklich irgendwas anstellen wenn sie wissen wo jemand wohnt …

  11. Da haste ja mal wieder so einen richtigen Skandal aufgedeckt.
    Gut das es Leute gibt die die ganz schlimmen Sachen beim Namen nennen!!!

    Lustig wie sich manche Leute über absolute Nichtigkeiten aufregen können.

  12. “Amtsmißbrauch” in Bezug auf ein Hobby zu nennen.

    Nicht schlecht…

    Geht jetzt die Welt unter nur weil sich ein paar Cacher einen Spass erlaubt haben?

    Ich frage mich schon die ganze Zeit, warum du immer noch bei geocaching.com unterwegs bist.
    Die ganze Plattform scheint dich einfach nur anzustinken. Warum gehst du nicht einfach nur noch bei opencaching.de cachen?

  13. Hobby, genau, dafür bräuchte es aber dann eigentlich auch keine ‚Aufpasser‘ in Form von Reviewer.
    Faktisch ist die Funktion des Reviewers gleichzusetzen mit der Bekleidung eines Amtes, er hat ggü dem gemeinen Cacher eine gehobene Funktion, nur er kann Listings freischalten und zurückziehen etc., in o.g. Fall hat er seine Funktion als Vorteil genutzt (missbraucht).

  14. Warum wird in Cacherkreisen eigentlich immer das Selbe diskutiert??

    Es gibt auf jeder Plattform irgendetwas was irgendwem nicht passt. Egal ob nun bei OC.de, GC.com oder wo sonst…
    Ich durfte ksmichel schon in Hamburg kennenlernen und bin mir trotz der viel zu kurzen Begegnung 100% sicher, dass der +1-Log der von ihm geschilderten Grundlage entspricht!
    Doch wenn ich manches Cacher Trotz-Reaktionen in den Listings sehe, verstehe ich auch warum sich die Reviewer hinter diesen Sockenpuppenaccounts verstecken MÜSSEN!!
    Würde sich mach ein Cacher mal auf die eigentlich (hoffentlich) vorhandenen Umgangsformen gegenüber der Reviewer besinnen, so wären die Reviewer bestimmt die letzten die dann einen Cache verneinen.

    So, nun könnt ihr weiter mutmaßen was ihr wollt…ich geht dann mal raus und mache das was eigentlich unser Hobby ist, nämlich Cachen!!!

    Commander112

  15. @ksmichel super, wenn uns ein +1 Log nicht gefällt, machen wir es auch noch selber, damit die neue Generation auch noch nen „gutes“ Beispiel haben.

    Sollte es nicht eher so sein, dass man diese Unsitte selber läßt?
    Wer ein solch fragwürdiges Event loggt, brauch sich doch nicht wundern, wenn er Rügen bekommt.
    Und wenn die Community sich wegen Regelbrüchen beschwert, hat das auch nichts mit Neid zu tun. Wenn die Guidelines nur dafür da sind, dass sich darüber hinweg gesetzt wird, oder sie ausgedehnt werden, bräuchten wir keine Guidelines.

    Darüber hinaus sei mir eine RICHTIGSTELLUNG erlaubt.

    @ksmichel, ich habe nie behauptet, dass ich dich peinlich finde.

    Lediglich die Aktion ist peinlich.

    Sicher, wenn der Hintergrund wie von dir geschildert ist, kann man vielleicht drüber schmunzeln. Da aber niemand den Hintergrund kennt, und die ganze Sache auch nicht lustig ist, wird niemand auf die Idee kommen, dass es ironisch gemeint ist.

    Bonnie&Clyde

    Das wäre allerdings ein Schritt in die falsche Richtung.

  16. Hab den mal spontan geloggt. Da bekommt man sogar noch ein HH-souvenier für. Mal abwarten, was passiert! Danke für den Tipp! Man muss sich echt an den Kopf fassen, was so alles geht. Erlaubt ist, was gefällt!

  17. Das ging jetzt aber schnell. Hab mich wohl geirrt und da ich sicher nicht da war, ist der log weg. Nette mail bekommen und das souvenir ist noch da. Hätt den auch so gelöscht, wollt ja nur mal sehen was passiert.

  18. @Bonnie&clyde_de: danke, das akzeptiere ich gern. Für die meisten Events sind Logs für Außenstehende so interessant wie der Börsenbericht von letzter Woche. Wie gesagt konnte ich kaum ahnen, dass ich mein Log für Watcher schreibe und dass dieses Event nun so ans Kreuz genagelt wird und nun auch die Logs von Nichtbesuchern/Ownern auf Skandalträchiges/Verwerfliches gescannt werden. Aber vielleicht hast du jetzt gemerkt, wie schnell man daneben liegen kann, wenn man mal vergisst, die andere Seite zu fragen. Über twitter, e-Mail lässt sich das doch leicht bewerkstelligen. Besser als Mutmaßungen erscheint mir diese kleine Mühe allemal.

    ZumTthema Logs nochmal: Lese ich als Owner ein wie auch immer geartetes Kurzlog, dann kriegt der Verfasser eine handgeklöppelte und persönliche Mail, in der ich dem Menschen erkläre, warum andere Logs vielleicht besser ankommen. In der Regel bringt das mehr als wortloses Loglöschen.

  19. Keine Frage – dieser „Machtmissbrauch“ war wirklich dumm und absolut unnötig.
    ABER ein paar kleine Details haben ausgerechnet die härtesten OC-Freunde Schrottie, Bursche & Co. leider mal wieder vergessen.

    1. auf OC kann JEDER und OHNE JEGLICHE VORABPRÜFUNG zu JEDEM DATUM und ÜBERALL AUF DER WELT ein event listen.
    Dabei ist es vollkommen egal, ob das event jemals real stattgefunden hat, ob es zum Zeitpunkt der Veröffentlichung schon lange vorbei war, ob T- oder D-Wert und Attribute halbwegs stimm(t)en oder ob das angebliche event in der Mongolei oder in Usbekistan stattgefunden hat oder dort noch stattfinden wird. Man kann sogar seine engsten Freunde irgendwo ein event in China (oder irgendwo anders, wo lokale Cacher aus DE ein neues event gar nicht finden könnten) loggen lassen, danach die Koordinaten auf DE abändern und dann den Cache für weitere Logs sperren.

    Und ihr regt euch über Reviewer-Weihnachtswichteln in Hamburg auf?
    Wollte einer von euch dringend dahin und ist jetzt beleidigt, weil ihm der Punkt geklaut wurde?
    Das ist doch absolut lächerlich!!!

    2. Stichwort Transparenz: Da logs wie NM oder NA auf oc nicht existieren, wird jeder user dazu ermutigt, vollkommen anonym Caches zu melden. Dem Denunziantentum – auch ohne Sockenpuppenkontos – sind auf OC also alle Tore weit geöffnet.
    Wer das okay findet, gleichzeitig aber die Zweitaccounts der groundspeak-reviewer verteufelt, ist in meinen Augen ein ganz erbärmlicher Heuchler.

  20. Zunächst erstmal ein paar allgemeine Worte: Ich war echt überrascht, was in der letzten Nacht bei mir im Postfach los war. Mit einigem Echo rechne ich ja inzwischen generell, aber diesmal war es doch echt erstaunlich. Das zeigte dann gleich in aller Deutlichkeit das es noch Menschen gibt, die sich Texte aufmerksam durchlesen bevor sie damit beginnen die virtuelle Keule zu schwingen. Das die Wortmeldungen dazu per Mail kamen trifft bei mir auf vollstes Verständnis, schließlich wird oft und gern auf jeden eingedroschen der sich nur annähernd kritisch über Reviewer äußert, völlig unbenommen davon ob diese Kritik berechtigt ist oder nicht. Außerdem haben die Mail gezeigt, das ein Großteil meiner Leser tatsächlich verstanden hat um was es hier geht, nämlich um das Fehlverhalten eines Reviewers.

    Anders ein nicht ganz unbekannter Blogger aus dem hohen Norden der Republik, der unter dem Titel „Deppen“ behauptet, ich hätte hier geschrieben das geocaching.com das vertrauen der Benutzer verspielt hätte. Er wäre gut beraten gewesen, nicht nur über ein paar Triggerworte querzulesen, denn dann wäre ihm aufgefallen das lediglich ein Reviewer, genauer gesagt der Reviewer ‚2‘ das Vertrauen der Benutzer mißbraucht hat. Aber nicht nur das Vertrauen der Benutzer, auch das Vertrauen der Firma Groundspeak, die nämlich vertraut darauf, das er die ihm gegebene „Macht“ nicht mißbraucht, sondern eben als unabhängig agierender Schiedsrichter voll und ganz im Sinne der Guidelines einsetzt. Aber wie gesagt, um den Text zu verstehen muß man ihn lesen. Tut man das wie in diesem Fall nicht, dann kann es höchstens sein, das man sich selbst zu dem Deppen macht, zu dem man einen anderen erklären möchte. Dies wird dann auch noch verstärkt, wenn man sich durch seine (gewohnt) herablassende und unflätige Wortwahl mal eben selbst als Partner für ernstgemeinte Diskussionen disqualifiziert.

    Des Weiteren möchte ich alle Beteiligten darum bitten, die Sache nicht zu sehr ausufern zu lassen. Kurzlogs, ob man sie gutheißt oder nicht, sollen hier nicht Gegenstand der Diskussion sein, hier liegt der Fokus auf der Tatsache das ein Reviewer einem Freund einen Dienst erwiesen hat, der jedem anderen (zu Recht!) verwehrt geblieben wäre.

    Zum Thema Reviewer und ihre Sockenpuppen: Die Diskussion hier, aber auch die Reaktionen in verschiedenen Blogs und via Twitter haben mir leider gezeigt, das es einfach zu viele Leute gibt, die gern jede Kleinigkeit die GC in negativem Licht dastehen lässt mit einem Frontalangriff auf OC beantworten. Somit werde ich darauf verzichten hier in meinem Blog die Sockenpuppen den Cachernamen zuzuordnen. aber glücklicherweise bin ich ja beileibe nicht der einzige der sich dafür interessiert, und so wird dann eben an geeigneter anderer Stelle entsprechend berichtet werden. Und bevor jetzt die große Panik ausbricht: Keine Sorge, so sehr viele Namen sind noch nicht raus, man sollte sich da also nicht allzu viel versprechen. Obendrein werden da vermutlich auch nur die wirklich sicheren Zuordnungen genannt um nicht zu sehr im Trüben zu fischen. Warten wir es ab… *eg*

    Und dann noch ein paar direkte Antworten:
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    @ich: Ja, Amtsmißbrauch. Es wird doch schließlich pausenlos von einem Ehrenamt gesprochen, oder? Der Name Ehrenamt kommt nicht nur daher das es einem eine Ehre ist das zu tun, der Wortbestandteil „amt“ zeigt auf, das es sich dabei nicht um belanglose und beliebig ersetzbare Tätigkeiten handelt. Wer in seinem Ehrenamt Macht, welcher Art auch immer das sein mag, bekommt und diese mißbraucht, der mißbraucht damit sein (Ehren-)Amt.

    @Commander112: Es geht hier nicht um das Verbieten oder Erlauben von Caches. Es geht hier darum, das es einen ganz klaren Regelverstoß gegeben hat, der deutlicher nicht sein könnte. Das (manch!) Reviewer im entsprechenden Ton auch mal mit sich reden lässt steht hingegen völlig außer Frage.

    @allwissende_muellhalde: Mein lieber R41N3R (Das bist Du doch, oder?), sei doch bitte vorzugsweise so nett und begründe die Unzulänglichkeiten auf der einen nicht mit den Möglichkeiten einer anderen Plattform. Das so eine Aktion auf opencaching.de möglich gewesen wäre steht absolut außer Frage. Die Nutzungsbedingungen erlauben das schlicht und ergreifend. Nicht jedoch die von geocaching.com, und aus eben diesem Grunde ist diese Diskussion, nicht nur hier, entbrannt. Würfel also hier nicht die Voraussetzungen durcheinander. Ebenso wie Du bin auch ich Benutzer von geocaching.com und wir beide haben den Nutzungsbedingungen zugestimmt. Wir beide beide müssen uns daran halten. Und genauso müssen sich auch diejenigen daran halten, die uns diesbezüglich überwachen sollen. Somit ist nicht die Aufregung über diese Sache lächerlich, sondern Dein „Gegenargument“. Und was die anonyme Möglichkeit der Cachemeldung bei OC betrifft: Ist Dir schonmal aufgefallen, das es bei GC nahezu unmöglich ist einen SBA zu loggen ohne Dresche zu beziehen? Aber völlig unbenommen davon hat eine anonyme Cachemeldung herzlich wenig mit den Sockenpuppen der Reviewer zu tun. Hast Du diesen Vergleich der keiner ist jetzt nur angebracht, weil Dir kein anderer Weg eingefallen ist mich einen erbärmlichen Heuchler zu schimpfen? Das kannst Du gern auch so tun, ich weiß ja von wem es kommt und kann es entsprechend bewerten.

  21. Lieber Schrotti,

    eins interessiert mich wirklich: Wenn Groundspeak/geocaching.com doch so abgrundtief schlecht und böse ist, wieso verschwendest du so unfassbar viel Zeit damit, a) solche Dinge zu recherchieren b) darüber nachzudenken und c) Texte wie eben diesen zu verfassen?
    „Leben und leben lassen“ sagt man. Warum nicht einfach mit seiner Plattform leben (welche auch immer das nun ist) und die andere links liegen lassen?

    Gruß
    Holger

  22. Lieber Holger,

    es geht doch gar nicht darum ob die Plattform blöd ist. Auch wenn ich idiologisch oc.de unterstütze, muss ich doch zugeben, dass ich gc.com intensiv nutze. Es geht schließlich um die Caches und nicht um die Plattform! Wenn es evtl. Regeln gibt, mit denen ich eigentlich nicht einverstanden bin, kann es da sogar Regeln geben, die ich für sinnvoll erachte! Also die Regeln für’s Event, vorallem, dass Events eben öffentlich sein sollen und vorher angekündigt (ob das nun 2 Wochen, 2 Monate, 2 Tage oder 2 sonst was sind sei mal dahingestellt, 2 Wochen scheint mir ein guter Kompromiss zu sein) werden müssen finde ich sogar so gut, dass ich OC.de und OC.com die Übernahme dieser Regel sogar ans Herz legen würde. Wenn es z.B. vierteljährliche Treffen der Reviewer gibt, sie diese als „geheime Events“ loggen, meinetwegen sogar mit einem eigenen Icon auf ihrem Revieweraccount. Geschenkt. Ich würde sogar sagen, dass die Jungs und Mädels sich aussprechen, ist sinnvoll.

    Nur das hier eine der sinnvollsten Regeln aus dem ganzen Regelwerk, nämlich niemanden vom Geocaching auszuschließen, von einem selber anwesenden Reviewer gebrochen wird und sich dann noch hinter her bei twitter hingestellt wird: „Schau mal wie sie alle schreien … haha“ ist doch mehr als Peinlich. Wie oft musste man im Grünen Forum schon lesen, oder direkt oder indirekt von Reviewern hören: „Natürlich ist man sauer, wenn man von Cachern verarscht wird, weil die die Daten ein bisschen schönen, damit ihr Cache gereviewt wird, obwohl es z.B. einen Abstandskonflikt gibt“.
    Da stell ich mir die Frage, wundert die Reviewer das Verhalten? Nicht alle Geocacher kennen einen Reviewer persönlich, da muss sich der Cacheanfänger sich dann halt auch mal anders helfen.

    Grüße Florian

    P.S. Die Dosenfischer haben den Konflikt im Rahmen ihres Konzerts in Bremen von vornherein vermieden und haben es eben nicht als Event veröffentlicht, obwohl ich mir recht sicher bin, dass sie es dank guter Beziehungen wahrscheinlich sogar durch bekommen hätte. Respekt dafür.

  23. So. Da hat jetzt tatsächlich jemand die Macht, die er hat, dazu genutzt, sich selbst einen Vorteil zu verschaffen. Und jetzt?
    Ganz ehrlich: Ich kann nach wie vor diese Aufregung nicht verstehen. Einerseits wird über die GC Regeln geschimpft, andererseits ist die Empörung groß, wenn dann doch mal eine gebrochen wird.
    Jetzt haben ein paar Reviewer sich spontan einen netten Nachmittag gemacht und dabei auch noch eine seltene Punktekombination abgegriffen.
    Komisch: Die Welt läuft weiter, wie bisher, die Sonne geht immer noch im Osten auf und es ist kein schwarzes Loch zu sehen, das die bösen Reviewer sofort und auf der Stelle verschlingt. Was daran liegen mag, dass die ganze Geschichte einfach mal – nicht so wichtig ist?
    Ich finde es absolut nicht schlimm, dass da mal die Regeln im eigenen Interesse gebeugt wurden – die Jungs und Mädels investieren sowieso eine Menge Zeit und Arbeit und ich weiß nicht mal, ob die die PM dafür wenigstens gratis kriegen. Also lasst ihnen doch um Himmelswillen den Punkt und den Spaß, scheiß auf die Regeln!
    Lieber Schrottie, Du weißt, dass ich Dich ganz doll gut leiden kann. 🙂 Aber manchmal habe ich das Gefühl, Du willst mit Assange konkurrieren… Geoleaks, oder so. 😉
    Wenn sowas in einem Amt in wichtiger Stelle passiert, dann ist es schlimm. Aber in dem Fall ist es eher so, als würde ich mich aufregen, weil einer beim Solitaire spielen schummelt… 🙂
    Das tut niemandem weh, das schadet niemandem und unterm Strich ists ein absoluter Sturm im Wasserglas. Just my two cents. 🙂

    Die Lady

    1. Geoleaks, gnihihi. Keine Sorge, so etwas gibt es schon und das ist auch nicht wirklich erklärtes Ziel. Das scheint aber schon jemand anderes vor zu haben, zumindest geistert da entsprechendes durch Twitter. Aber hier wurde ja auch nichts „aufgedeckt“ sondern lediglich bewertet. Allerdings bin ich erstaunt, das ausgerechnet Dir solche Dinge egal sind, es geht um klaren „Betrug am Kunden“ (und obendrein wurde hier *nachträglich* etwas gewährt, das Dir selbst trotz Vorlauf verwehrt blieb). So etwas kann man einfach nicht gutheißen, egal wie unwichtig das Ergebnis bzw. der daraus gewonnene „Vorteil“ letztlich ist. Denn auch von Dir wird gefordert, das Du Dich zu 100% an die Regeln hältst. Und wer das fordert, der muss es selbst auch tun. Investierte Zeit und Arbeit berechtigen nicht dazu, sich über Regeln hinwegzusetzen. Wäre ja auch noch schöner…

  24. Mal ein ganz anderer Aspekt: Immer wieder wird gebetsmühlenartig wiederholt: „Geocaching ist doch nur ein Spiel“. Natürlich ist Geocaching ein Spiel, aber ich glaube es gibt gar nicht so ganz wenige Leute -ich zähle mich auch dazu- , für die Geocaching mittlerweile ein Teil der Selbstverwirklichung ist. Und selbst wenn es „nur“ ein Spiel ist, es ist Teil der aktiven Freizeitgestaltung und damit ein nicht unerheblicher Erholungsfaktor. Und in diesem Spiel gibt es eben gewisse Spielregeln. Wenn man nun als aktiver Mitspieler die Erfahrung machen musste, dass die eigene kreative Idee trotz sachlicher Begründung an der beharrlich wortgenauen Auslegung einer Regel gescheitert ist, andererseits aber mit ansehen muss, wie plötzlich ohne ersichtlichen Grund eine Regel kurzerhand gebrochen wird, dann kann diese Willkür einen enormen Frust erzeugen. Vom Erholungswert des Spiels Geocaching bleibt dann nicht mehr viel übrig. Und einfach zu sagen: „Dann hör doch mit Geocaching auf, wenn Dir das nicht passt“ oder „Geh doch zur anderen Plattform“ ist allenfalls ein Doktern an den Symtomen, nicht jedoch an den Ursachen. Von daher kann ich Schrotties Ausführungen in Gänze zustimmen.

    Und nochmal für alle: Es geht hier in diesem Artikel NICHT um das System Reviewer als solches, sondern um die Willkür einzelner / eines einzelnen. Und ja, das Leben geht wie bisher weiter … wenn niemand gegen solche Willkür aufbegehrt.

    Viele Grüße
    Gerald

  25. @Mystphi: Es ist wie bei jedem Hobby. Für einen selbst ist es wichtig, Aussenstehende können nur den Kopf schütteln. Es gibt Hobbys, die sind mit weniger Konflikten gespickt. Aus eigener Erfahrung zähle ich da den Lauf- oder Radsport dazu. Dann gibt es aber auch Hobbys, da gibt es ständig Gezänk. Mein Vater war früher Brieftaubenzüchter. Da wechselten die Mitglieder ständig die Vereine, der Neid war gigantisch. Wenn ich an meine aktive Triathlonzeit zurückdenke, kann ich Parallelen zum Geocaching erkennen. Da gibt es nämlich auch eine Abstandsregel. Beim Radfahren darf man nicht mehr als 15 Meter auffahren, da man sonst den Windschatten des Vordermannes nützen würde. Überholen darf man nur mit 1,5 Meter Seitenabstand. Dass es da ständig Ärger gibt, ist vorprogrammiert. Wobei es dort nicht so war, dass man Schiedsrichter erwischt hat, die Ihren Freunden das Windschattenfahren haben durchgehen lassen.

  26. @Clownfisch: Klar gibt es immer wieder Konflikte nahezu überall, wo Menschen ihr Handeln nach gewissen Regeln ausrichten müssen. Diese Verallgemeinerung macht die Sache im speziellen aber nicht weniger rechtens, insbesondere dann nicht, wenn die Regelverletzung vom Unparteiischen selbst gemacht wird. Das wäre dann ungefähr so, als würden wir sagen: „Ist doch egal, ob Schiedsrichter mal ein Fußballspiel gegen Geld manipuliert haben. Ist doch nur ein Spiel.“

    Viele Grüße
    Gerald

  27. Beim triathlon geht´s um Gewinnen und Verlieren, um Zeiten und Rekorde. Beim geocachen geht´s tatsächlich nur um den Spaß! Jeder der in den „Punkten“ mehr sieht, als eine Erinnerungsstütze an schöne oder spannenende Erlebnisse, der macht meiner Ansicht nach was falsch. Deshalb kann ich mich über dieses Possenspiel auch nicht nicht aufregen oder ärgern.

    Tatsächlich könnte ich in den nächsten Tagen einige Familienfeiern auf oc.de als event loggen. Ich würde mir dabei unendlich lächerlich vorkommen, wenn ich das täte und genauso lächerlich finde ich dieses eventlisting. Darüberhinaus ist es natürlich verständlich, wenn so mancher geocacher dieses Listing als Schlag ins Gesicht und bodenlose Frechheit empfindet.

    Wirklich ärgern tu ich mich aber über diejenigen die auch schon lange dabei sind und die wissen sollten, dass man mit Rumjammern, Bloggen, Beschwerden an gs und wochenlangem Diskutieren mit den Reviewer-Sockenpuppen und den Wannabees nix erreicht. Außer Spott und Hohn und persönlichen Beleidigungen kommt nix dabei raus. Ich erlebe das nun seit 2007 als tandt zum Reviewer „2“ berufen wurde und seither seine Allmachtsphantasien auslebt. Immer wieder haben Geocacher versucht, etwas daran zu ändern. TandT hat zweimal seinen geoclub-account aufgegeben, weil er jedes Ansehen in der community verloren hat. Er ist aber immer noch Reviewer und er war vermutlich an der Berufung aller aktuellen deutschen reviewer maßgeblich beteiligt.

    Wer wirklich was ändern will, der muß seine PM kündigen und seine Caches bei gc.com archivieren. Nur das wird Wirkung zeigen. Wer dazu nicht bereit ist, der kann sich weiterhin ärgern, er muss sich aber auch selbst eingestehen, dass er das System stützt und somit die Basis für diejenigen schafft, die ihn dann gängeln.

    Gs ist die letzte Jahre gut mit dieser Masche gefahren, man entlohnt die Mitarbeiter damit dass man ihnen gestattet die Kunden zu ärgern. Warum sollte man das ändern, wenn die Kunden sich zwar ärgern, aber trotzdem jeden Tag wiederkommen? Man könnte natürlich die unfreundlichsten Mitarbeiter rauswerfen, es stehen genug wannbees in der zweiten Reihe, die alles tun würden, um zum reviewer berufen zu werden. Aber selbst dafür sieht gs keine Notwendigkeit und läßt jede neue Protestwelle gegen gc-knecht alias jmf oder tandt alias 2 folgenlos verebben.

    Es ist leider auch zu befürchten, dass der Fanatismus im reviewerforum dermaßen ausgeprägt ist, dass auch die Versuche einzelner reviewer, ihre Kollegen an ihre Verantwortung zu erinnern, von vornherein zum Scheitern verurteilt sind. Es haben viele versucht etwas zu bewegen und zu verändern, erreicht hat bislang keiner etwas, man hat im Gegenteil das Gefühl, es wird immer schlimmer.

  28. DAS ist alles SO unwichtig, Ihr solltet Eure Zeit lieber SINNVOLL nutzen und einfach cachen gehen.
    Ihr verzapft hier einfach nur §$)6FG&&/%“ !!!
    That’s a game, not a war
    Hier überwiegt schon lange nicht mehr der SPASS, sondern es geht nur noch um Neid, Stress, Zank, etc.
    Alle die ständig NUR meckern: TIP aus der Hölle, sucht Euch einfach ein neues Hobby, geht zu den Kanninchenzüchter, Feuerwehr oder fangt an zu stricken…
    Schöne Vorweihnachtszeit 👿

  29. Ich verstehe immer noch nicht, warum Leute die auf Missstände hinweisen, immer nur als Nörgler oder Neider hin stellt.

    Alle die, die wirklich neidisch auf den einen Punkt sind tuen mir wirklich Leid.
    Jedoch denke ich, es geht den wenigsten um diesen einen Punkt.
    Es geht den meisten um die Ausnahmen die für einige gemacht werden.

    Auch Reviewer sind nicht unfehlbar, und bei dem tollen Job, den die Reviewer machen, kann es durchaus mal passieren, dass sich ein Fehler einschleicht.

    Warum kann denn nicht einfach der betreffende Reviewer oder auch Owner das Event einfach löschen, mit einer einsichtigen Note, das es Mist war.

    @Louis Cifer, klar hast du Recht, dass hier eigentlich viel zu viel Wind gemacht wird, aber um Neid geht es hier nicht, denn Neid muß man sich erarbeiten.

  30. Bonnie&Clyde: Ich verstehe immer noch nicht, warum Leute die auf Missstände hinweisen, immer nur als Nörgler oder Neider hin stellt.

    Weil es seit Jahren funktioniert! Für diese superstars des geocachens sind wir es nicht wert, dass man sich inhaltlich mit uns auseinandersetzt. Vermutlich hätte man eh keine Argumente, also beläßt man es bei pauschalen Beleidigungen und Beschimpfungen. Im Umfeld dieser Menschen gibt es zudem reichlich Bewunderer die die Welt scharz-weiß sehen und für die jeder der Kritik an groundspeak äußert, automatisch ein böser ocler, neidisch, nicht fähig sich an Regeln zu halten….ist. Diese Typen beklatschen reflexartig alles und jeden den sie auf Ihrer Seite wähnen und beschimpfen jeden der es wagt, ihre Helden in Frage zu stellen. Und diese Typen sind überall, da wird zB. im grünen Forum ein 8-Seitenthread mal eben auf 5 Seiten zensiert, damit die heile gc.com Welt keine Kratzer bekommt…..

    Vor einigen Wochen gab es einen großen Aufschrei in Hannover als gcknecht dort Amok gelaufen ist. Hier hätte eine große Gruppe geocacher die Chance gehabt, gs die Stirn zu bieten. Aber auch dort ist es gelaufen wie es immer läuft, sie wurden beschimpft, die groundspeak-mullahs haben ihre Tiraden abgelassen, aus Seatle kamen leere Worthülsen… und am Ende sind die Hannover geocacher eingeknickt und dem Reviewer so lange in den A… gekrochen, bis er besänftigt war.

    Du kannst es drehen und wenden wie du willst, entweder du akzetierst gc.com wie es ist und damit auch die Reviewer-Willkür und deren Allmacht oder du ziehst Konsequenzen. Verändern wirst du nichts, indem du auf Misstände hinweist, sonder nur indem du die alternativen Plattformen stärkst.

  31. Geht es nicht einfach darum, dass 2 sich mal wieder sonstwas erlaubt hat, obwohl er so vielen Ownern so viele Caches nicht gegönnt hat? Es gibt Unmengen von Beispielen, bei denen 2 einfach eingebildet und vorschnell gehandelt hat, sich nicht auf ein Gespräch mit dem Owner einlassen wollte, und auf die mehrfache ehrliche Anfrage „Wie wäre es denn besser?“ zunächst mit Nichtbeantwortung und dann mit kommentarlosem Archivieren geantwortet hat. Ich finde langsam reicht es wirklich und man sollte 2 sperren. Dann kann TandT einfach als „normaler“ Cacher weiter seinem Hobby nachgehen und verliert halt seinen Reviewer-Status. Aber wahrscheinlich passt ihm das überhaupt nicht und vor Groundspeak wird er sich rausreden, denn ich habe das Gefühl, diese Willkür und Boshaftigkeit macht ihm richtig schön Spaß!

  32. @bonbon So einfach kann man es sich nicht machen, es waren ja noch andere Reviewer auf dieser privaten Feier und auch die haben den nachträglich eingestellten event geloggt. Und auch diese Reviewer haben die guidelines schon mal gelesen….. Und auch dir muss ich sagen, gc.com ist kein Wunschkonzert. Reviewer werden weder gewählt noch abgewählt und Beschwerden über Reviewer werden prinzipiell ignoriert.

  33. So nun wissen wir was dahinter steckt.
    Laut event-Owner Oschn war es Selbstverteidigung der Hamburger 90000er-Cacherelite auf ihrem Kreuzzug gegen respektlose „weniger-als-90000-Punkte-cacher“.
    Laut Reviewer 2 war es eine Bierlaune!
    Na dann können ja wieder alle zur Tagesordnung übergehen, ihren PM-Beitrag überweisen, den Reviewern für ihren aufopferungsvollen Einsatz danken…. Und das nächste Einzelschicksal, das sich über Reviewerwillkür ärgert, wird auch wieder ein Einzelschicksal bleiben.

    1. Tja, hatte man möglicherweise bisher noch Verständnis für die anwesenden Nicht-Reviewer, die es ja gern mal auf einen Versuch ankommen lassen dürfen, ist nun nach der aktuellen „Stellungnahme“ auch dieses Verständnis verspielt. Sich auf Fundzahlen zu berufen um damit das Fehlverhalten eines Reviewers zu entschuldigen schlägt so ziemlich allem den Boden aus. Naja, und das damit auch gleich versucht wurde, die Diskussionen um die ganze Sache als Punkteneid hinzustellen, obwohl im Grunde fast jedem egal ist wer sich da irgendwelche „Punkte“ eingetragen hat, setzt dem ganzen noch ein niedliches Elfenkrönchen auf.

      Passend zur Weihnachtszeit. Sozusagen. 8)

  34. Bleibt zu hoffen, dass das naechste Einzelschicksal einen der „Wenns mich nicht trifft isses mir puups!“ Fraktion trifft…

  35. Mir wars auch puuuups, als es mich traf. Da habe ich die Sache eben auf OC gelistet. Mich deswegen persönlich angegriffen zu fühlen, ist mir nicht eingefallen. Aber vielleicht nehme ich das Cachen auch einfach nicht ernst genug?

    Was mir auffällt, ist, ohne hier irgendwen verteidigen zu wollen: Hat wirklich niemand 2 angeschrieben? Das hätte ich doch als erstes gemacht, wenn mich sowas stört – den entsprechenden Reviewer anschreiben und fragen: „Sach ma wat solln dat??“. Ich kann mir nicht helfen, aber ich halte das für effektiver, als in Blogs oder Foren darüber zu schimpfen… Mir liegt bei sowas immer mehr der gerade Weg.

    Zweitens: Das Event wurde archiviert, die Logs gelöscht. Also eigentlich genau das, was die hier Anwesenden wollten. Aber ist es jetzt gut? Ne – jetzt wird darüber gemeckert, dass das Event aus einer Bierlaune heraus entstand und dass das auch offen zugegeben wird. Na was denn jetzt? Das die Sache eine Bierlaune (bzw Schnapsidee) war, hatten wir uns doch wohl schon gedacht. Und jetzt, wo gesagt wird „Leute, es WAR eine Schnapsidee, ist ok, ich lösche es“ – da ist der Aufschrei groß: „Um Himmels Willen, dass war eine Schnapsidee. FURCHTBAR, wie kann er nur??“ Ehrlich – DIE Logik verstehe ich nicht mehr?

    Drittens uns letztens fiel mir gerade auf: Oben schreibt Schrottie „Nur gelten die Regeln normalerweise für alle. Und somit auch für die Damen und Herren Reviewer. Eigentlich. Denn in diesem Fall war es ja mal wieder anders, da hat dann der Reviewer ’2′, auch bekannt als TandT*“ mit dem Zusatz: „* Huch, sollte das geheim bleiben? o.O“
    Gerade habe ich mal einen Blick auf TandTs Profil geworfen. Da drin steht: „Und warum mit einem 2ten Account reviewen? Nun, die Erkläung dafür ist kurz und recht einfach: als TandT möchte ich gerne auch in Foren meine persönliche Meinung zu gewissen Dingen kundtun können, ohne daß dies als „offizielle Reviewermeinung“ missverstanden wird.“
    Also lautet die Antwort auf Schrotties Frage wohl doch „Nein – das sollte offenbar NICHT geheim bleiben“.
    Damit kriegt das Ganze so bisschen einen Touch von Bildzeitung Titelzeile: „WO WAR DER PAPST LETZTE NACHT??“ – und klein auf Seite drei steht dann: „In seinem Bett im Vatikan“.

    Wie gesagt – ich kenne 2 nicht und ich weiß nicht, was er gemacht hat, um sich den Zorn der User zu zu ziehen. Mag sein, dass er tatsächlich ein blödes Arschloch ist, der sich allabendlich auf seine Macht bei GC einen runterholt.

    Nur aus dem, was ich von dieser Sache mitbekommen habe, kann ich das nicht so erkennen. Daraus geht eher hervor: Hier können ihn viele nicht leiden; und deshalb kann er machen, was er will – es ist eh falsch. Ein Event in Bierlaune gegen die Regeln einstellen ist Scheiße; aber das Event dann mit dem Kommentar „Okay, war ne Bierlaune“ wieder zu löschen, ist auch nicht ok.

    Da frage ich mich allen Ernstes: Was hätte er denn nun noch machen sollen? Zu Kreuze kriechen, sich weinend entschuldigen, dass er eine Scheiß Idee hatte und hundertmal an die Tafel schreiben „Ihr habt ja Recht und ich bin fehlbar?“

    Ich gehe heute in die Therme und werde dort den ganzen Tag in diversen Saunen und wunderbar warmem Wasser verbringen. Ich wünsche allen Anwesenden eine ähnliche Entspannung. 😉

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