WhatPulse – Erste Zwischenbilanz

E e e e e e e i i e e n s t t s n e e e e e e…

So, oder so ähnlich müsste eigentlich fast alles aussehen, was ich so in die Tasten meiner Rechner hämmere. Zumindest dann, wenn es nach der grafischen Auswertung von WhatPulse geht.

Vor 5 Wochen hatte ich ja schon einmal kurz angemerkt, das ich beim Thomas über eben dieses Tool gestolpert bin und es mal ausprobieren wollte. Genau das habe ich auch getan und inzwischen staune ich manchmal nicht schlecht, was da so an Tipperei zusammenkommt. In den 5 Wochen wurden hier nämlich über eine halbe Million Tastaturanschläge verübt. Der Großteil davon entstammt meinem Notebook, der Rest dem Notebook von $BESTEEHEFRAUVONALLEN und ein paar noch aus einer virtuellen Solitärkiste.

Dabei zeigt sich, das die liebe Gattin lieber mit der Maus spielt, die bei ihr mit etwas über 53.000 Klicks gegenüber 20.000 Tastendrücken gestresster ist als die Tastatur.  Bei mir stehen derzeit ~180.000 Mausklick ganzen 565.000 Tastendrücken gegenüber. Den Großteil der Mausklicks machen aber bei uns beiden so nette Zeitkiller wie DSO oder WI aus, von denen gerade letzteres gut den Zeigefinger trainiert, wird es doch vornehmlich durch Mausklickerei gesteuert.

Aber wie dem auch sei, erstaunlich ist tatsächlich die enorme Zahl von nunmehr fast 600.000 Tastaturanschlägen. Ehrlich gesagt hätte ich mit einer solch hohen zahl nicht gerechnet. Es ist schon echt erstaunlich was so manche Tastatur aushalten muss, vor allem wenn man bedenkt das ich ja nicht gerade ein Vielschreiber bin. Also zeitlich bedingt, wenn Zeit ist, dann sonder ich ja zuweilen schon mal etwas mehr ab. *gg*

Aktuell lasse ich ja meine Zahlen der WhatPulse-Gruppe „Deutsche Blogger“ gutschreiben, jedoch würde ich mich auch dazu überreden lassen, einer anderen Gruppe beizutreten. Schließlich blogge ich nicht nur, ich gehe auch Dosen sammeln und da man als Geocacher ja naturgemäß auch das eine oder andere Wort in seine Tastatur hämmert – zumindest dann, wenn man kein Kurzlogger ist – könnte man ja auch über eine WhatPulse-Gruppe „Deutsche Geocacher“ nachdenken. Nur sollte dann die Beteiligung auch möglichst dauerhaft sein, sonst bringt das ja nicht viel. Wer wäre denn möglicherweise dabei?

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

6 thoughts to “WhatPulse – Erste Zwischenbilanz”

  1. Für statistiken bin ich immer zu haben. Habs auch mal ausprobiert und bin jetzt schon nach 30min bei 6000 Anschlägen. Das kann ja heiter werden :mrgreen:

  2. „Ein Keylogger (dt. „Tasten-Rekorder“) ist eine Hard- oder Software, die dazu verwendet wird, die Eingaben des Benutzers an einem Computer mitzuprotokollieren[..]“(Wikipedia)
    „Discover and track your keyboardand mouse usage.
    Track your usage history.“ (WhatPulse.org)
    Und wenn diese Software schön mitprotokolliert, welche Tasten ich wann drücke, und dann noch ins Netz sendet; wer sagt mir dann, dass nicht jemand da mitlesen kann. Also, ich wäre da skeptisch.
    Die Seite verspricht: „Your login, password, and the number of keys are the only information transfered to the WhatPulse server by the WhatPulse client.“
    Aber wer sagt, dass man sich da nicht einklinken könnte. Und wenn nicht gespeichert wird, welche Tasten gedrückt werden, wie kann man dann so schöne graphische Auswertungen bekommen?
    Egal… Mir isses nix, wer’s mag, soll’s gerne machen.

    CU,
    Aceacin

  3. Naja, dieser unterstellenden Logik zufolge könnte ja jedes Stück Software dessen Quellen nicht offenliegen ein böser Keylogger sein. Ist es aber nicht.

    Aber gut, jeder ist an einer anderen Stelle paranoid, Dir sei es dann eben an dieser hier zugestanden. 🙂

  4. Du haust ja ganz schön in die Tasten Schottie 😯 . Da komme ich auf absehbare Zeit nicht so einfach hinterher. Einer solchen wie von Dir genannten Gruppe kann ich mich mangels Geocacheerfahrung leider nicht anschließen. Abgesehen davon würden meine Chancen auch nicht höher liegen 😉 . Nichts desto trotz bleibe ich Dir auf den Fersen… mit respektvollem Abstand versteht sich.

    Und wegen des Keyloggers… man kann natürlich hinter jedem Tool etwas böses vermuten oder sogar sehen. Wäre hier etwas im „grauen Bereich“ hätte man schon längst darüber gelesen, dessen bin ich mir sicher. Es ist eine nette Statistikspielerei die man natürlich nicht haben muss – ich finde sie ganz schick.

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