Wooden Coins

Bedingt durch unseren Urlaub in Bayern und der damit verbundenen Tatsache(1) das wir reichlich Geocaches suchen und finden konnten, deren Größe die einer Filmdose deutlich übersteigt, haben sich auch meine Geokretybestände entsprechend minimiert. Von den erst kürzlich produzierten 80 Tonmünzen sind keine mehr übrig, aber da ich nach wie vor gern in jeden Geocache, dessen Größe es zulässt, einen Geokrety lege, musste Nachschub her. Schon vor einiger Zeit hatte ich dazu bei TGderErste eine Fuhre Holzcoins geordert, die nun nur noch mit Trackingnummern und Deko versehen werden mussten. Da ich allerdings nicht wirklich ein Künstler bin, habe ich die Deko für die leere Rückseite auf einen Stempel und eine Nummer beschränkt. Es muss ja auch nicht immer gleich bildende Kunst sein, nicht wahr?! 😉

Zum Abschluss habe ich dann noch ein paar Schildchen dazugetan, auf denen kurz beschrieben wird, das es sich um Geokrety handelt, diese ohne Registrierung geloggt werden können und man, so man nicht gewillt ist auch wirklich zu loggen, doch bitte die Finger davon lassen soll. Denn auch wenn Geokrety in Coinform für gewöhnlich deutlich schneller und weiter reisen als ihre traditionellen Kollegen, kommt es durch die Coinform ebenso oft dazu, das Geocacher ganz gierig auf ein möglicherweise neues Icon in ihrer geocaching.com-Statistik werden und den Geokret deshalb mitnehmen. Nur um dann zu Hause festzustellen, das es eben keinen Gummipunkt dafür gibt und dann landet der Geokret oft ungeloggt im nächsten Cache oder schlimmer noch, in der Rundablage. Ganz wird man derart asoziales Verhalten zwar mit den Hinweisschildern sicher nicht verhindern können, aber einen Versuch ist es allemal wert.

Übrigens gibt es neben den hier verwendeten „Standardholzcoins“ noch eine limitierte Auflage für das Team von geokrety.org, die ich bei dieser Gelegenheit auch gleich noch zeigen kann:

1 Zumindest in der Oberpfalz liegt die durchschnittliche Größe eines Geocaches deutlich über dem Berliner Schnitt. Dort ist ein „Regular“ eben noch die reguläre Cachegröße, während man in Berlin und Umgebung inzwischen selbst im Wald nur Filmdosen oder PETlinge suchen darf. Ein guter Kumpel staunte deshalb dann auch nicht schlecht, als wir bei einem Mysterymulti ganz verzückt waren, als selbst bei den Stages Ammoboxen zu finden waren, klassische Cachebehälter also, die man hierzulande in aller Regel nicht einmal als Finale findet.

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

4 thoughts to “Wooden Coins”

  1. Hallo Schrottie! Ich konnte nicht wiederstehen und habe mir ein paar von diesen wunderschönen Coins bestellt. Frage: Wie schreibt man am besten die Tracking ID darauf, ohne dass diese auf dem Holz verläuft? Oder einfacher gefragt: Was für einen Stift benutzt man am besten?
    Danke TheBigMG

  2. Ich hab fuer Holzanhaenger mal Schlagbuchstaben verwendet, das geht einfach und die Vertiefung kann man dann nochmal mit einem Marker o.ae. nachziehen.

  3. Ich hab es jetzt mal mit Kugelschreiber gemacht, ging gut. Aber die Schlagbuchstaben sind auch eine gute Idee. Irgendwo liegen noch welche rum…. Danke!

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